BORACOL20

- Insekten
- Pilze an Holz

und
Schwammsperrmittel im Mauerwerk

 

BORACOL 20 Zulassungsnummer:
DE-0010105-0000, gemäß DIN 68 800

Wirkstoff: Konzentrierte Borate, als anwendungsfertige Lösungen mit Zusatz von Diffusionshilfstoffen Ethylenglykol.


BORACOL 20 auf Holz:

Boracol 20 ist eigentlich ein gewöhnliches Borsalz. Das besondere ist die hohe Penetrationsfähigkeit in trockenes (verbautes) Holz. Auch Trockenrisse und alte Fraßgänge, in die Wasser aufgrund seiner hohen Oberflächenspannung nicht eindringen kann, werden imprägniert.

Diese Penetrationseigenschaften können wir belegen und tun dies auf dieser Seite anhand langjähriger Erfahrungen und umfangreichen Untersuchungsberichten.

 
Ein Versuch über mehr als fünf Jahre an Balken (95*95mm) zeigte bei einer Holzfeuchte von 18% nach lediglich oberflächlicher Aufbringung (Streichen) von BORACOL 20 vollständige Penetration (quer zur Faser) des gesamten Querschnitts bei Kiefer, einschließlich des Kernbereichs (Bild 2).

 In 5 Monaten dringt Boracol in Kiefer bei 15-18% Holzfeuchte bis 20-30mm tief ein.

 
Auch Fichte wird nach Anstrich über 30mm tief durchdrungen, wobei Leimfugen (PVAc) kein Hindernis darstellen . (Bild 3).

 

 

 

 

 


Die vollständigen Untersuchungsergebnisse über mehr als 5 Jahre gibt Graphik 2 wieder. In Faserrichtung (axial) sind aufgrund der Holzstruktur noch wesentlich weitere Diffusionsstrecken von bis zu 12cm zu verzeichnen.
Auffällig ist, daß bei der Penetration des Holzes durch Diffusion keine bedeutenden Unterschiede zwischen Splint und Kern auftreten und sogar die Fichte hohe Aufnahmen zeigt, obwohl sie im trockenen Zustand für Druckbehandlungen o.ä. nahezu impermeabel ist. Mit steigender Feuchte beschleunigt sich die Diffusion. So wurden bei 40% Holzfeuchte bereits in 4 Monaten 110mm in axialer Richtung zurückgelegt .

Die Effektivität von BORACOL gegen verschiedene holzzerstörende Organismen wurde an verschiedenen, international anerkannten Instituten durch Untersuchungen bestätigt. Neben verschiedenen Pilzen wurden Anobien und Hausbock untersucht. Die abtötende Wirkung von BORACOL ist auch für Splintholzkäfer gezeigt worden. Bor wirkt dabei als fungizides und insektizdes Fraßgift. Die akute Toxizität gegen Säugetiere (LD50, Ratte) zeichnet BORACOL mit über 12.000mg/kg (notwendige Aufnahmemenge in Milligramm je Kilogramm Körpergewicht, die zur Schädigung von 50% der Versuchstiere führte) als vergleichsweise ungiftig aus .

 Boracol als Schwammsperrmittel:

Dem Hausschwamm wird keine Lebensgrundlage in Form von Wasser zugeführt, da Boracol auf Glykolbasis hergestellt wird.

Glycol ist kein Lösemittel, das entweicht, sondern dient als Trägerstoff der tiefen Penetration der Wand.

Die Anwendung seit über 25 Jahren und umfangreiche Untersuchungen belegen die hervorragenden Penetrationseigenschaften und die gute Verarbeitbarkeit auch bei niedrigen Temperaturen.

Eigenschaften in Verbindung mit verschiedenen Baustoffen:

- Gips (Stuck etc.): wird penetriert; keine Verfärbungen. Materialgefüge wird nicht gestört

- Altanstriche prüfen! Temperafarben können dunkler werden und "feucht" erscheinen

- Lehm ist bei Aufbringmengen von 0,5-1 Liter/m² unproblematisch. Eine Erweichung   erfolgt nicht trotz guter Penetration. Keine Bohrlöcher einbringen!

- Marmor wird je nach Struktur sehr untreschiedlich penetriert (Hohlraumgefüge   beachten). Der leicht saure pH-Wert von ca. 5,8-6 kann Trübungen verursachen!

- Sandstein wird gut penetriert und ist unproblematisch

- Eisen wird nicht angegriffen

- Mörtel (Zement) bindet erschwert ab! Ein Zusatz zum Mörtel wird daher nicht empfohlen.   Mauerwerk und Steine können aber nach dem Abtrocknen problemlos verarbeitet, z.B.   verputzt werden.

- Horizontalsperren: Erst die Horizontalsperre fertig herstellen, dann Boracol20 verwenden. Borsalze reagieren sofort mit z.B. Alkali-Silikaten (Wasserglas)

Produktinformation BORACOL 20

Technisches Merkblatt

Sicherheitsdatenblatt

Zulassung DE-0010105-0000 bis 31.8.2021

 

 

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